Krankheiten - das ungeliebte Thema


Krankheiten sind das Thema, das Züchter und Vereine einer Rasse nicht gerne ansprechen. Dabei sind viele Krankheiten weniger Rassespezifisch, wie man glaubt. Bevor ich es wagte, dieses Thema zu bearbeiten, habe ich mich mit verschiedenen Tierärzten in Verbindung gesetzt. Tierärzte, die ich im Laufe der Jahre selbst in Anspruch genommen habe. Auch Besitzer von Bullys, die mir im Laufe der Jahre so manches Leid erzählten werden hier zu Wort kommen, genauso wie vieles was ich in Literatur über Bullys finde.

Die Franz. Bulldogge wäre eigentlich ein gesunder Hund. Gezüchtet wurde sie von Menschen, die einen robusten Begleiter suchten. Die nicht viel Geld oder Zeit für einen kranken Hund aufbringen konnten. Man könnte davon ausgehen, das nur die stärksten und besten ihre gute Gesundheit weitervererbt hätten. Aber da gab es die gewünschten Eigenschaften, die man am Bully hervorzüchtete, so wie das kurze Kiefer und die nicht erwünschte Rute.

 Das führte zum zu langen Gaumensegel, Atemproblemen (das typische Schnarchen), Vielzahnigkeit, Kieferfehlstellungen, Zahnfleischtumoren, Bandscheibenschäden, Ellbogendysplasie, Tumorneigung.
Gaumen- Rachen- Spalten, Keilwirbel, Taubheit (bei Schecken), Geburtsschwierigkeiten, weil ein immer breiterer Kopf erwünscht wird, aber das Becken der Hündin nicht breit genug ist. Die Kaiserschnittrate liegt bei 70 Prozent!  Deckschwierigkeiten, epileptiforme Anfälle (besonders Schecken). Hautprobleme, die schlimmstenfalls schon beim Junghund auftreten, häufiger aber beim alten Bully Sorgen bereiten.

ABER GEHEN SIE DAVON AUS, DASS IHR BULLY, DEN SIE BEI EINEM VERANTWORTUNGSVOLLEN ZÜCHTER ERWORBEN HABEN, GESUND IST. 

Diese Seite soll nur darauf hinweisen, was möglich ist und vielleicht Hilfe bei etwaigen gesundheitlichen Problemen anbieten. Der Weg zum Tierarzt wird damit auf KEINEN Fall erspart. Gleichzeitig sollen Neulinge, die sich in diesen kleinen, großen Hund verliebt haben, wissen, was auf sie zukommen KANN.

 Sie haben sich einen Hund, ein Lebewesen ausgesucht, für das sie in den nächsten Jahren Verantwortung tragen. Das Wissen um mögliche Krankheiten, die auftreten können, erleichtert vielleicht die Entscheidung für oder gegen ein Tier. Wer nicht bereit ist jede Konsequenz zu tragen, sollte die Finger von jeder Art von Tier lassen.

 

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